Eine paradoxe Situation in Sidi Bennour. Die Hauptstadt der Doukkala, die sich genauso wettbewerbsfähig wie die großen Städte des Königreichs wähnt, ist immer noch unfähig, ihren Hausmüll loszuwerden. In Erwartung besserer Tage stapelt sich der Müll an den Straßenecken.
Die Feststellung ist nicht neu. Die Bürger bedauern jedoch einhellig die gute alte Zeit, als jedes Viertel seinen eigenen Müllabfuhrbeauftragten hatte. Sie sind sich auch einig, dass die Stadt ihre Bezeichnung als Stadt nicht mehr verdient, da sie weiterhin unter dem Hausmüll zusammenbricht: übelriechende Gerüche, verschmutztes Wasser in den Slums und anderen beliebten Vierteln, Abfälle, die auf den Gehwegen und Straßen liegen usw. Die Bewohner müssen Hindernissen ausweichen und sich die Nase zuhalten, um in einigen Vierteln der Stadt zu zirkulieren. Einige Straßen, in der Nähe des Lycée Imam Ghazali in der Stadt Karia oder auf dem Platz des Souk Atlat, sind sogar von ihrem Recht auf Müllabfuhr ausgeschlossen. Die Müllwagen fahren dort nicht einmal vorbei.
In anderen Vierteln der Stadt muss man tagelang warten, bis die Lastwagen vorbeikommen, um den Hausmüll abzuholen? Die Bevölkerung prangert auch einen Mangel an Mülleimern in den Straßen sowie das regelmäßige Vorhandensein von Müll und aufgerissenen Säcken an, die außerhalb von Streikzeiten ständig auf der Fahrbahn liegen.
Sprechen wir nicht von dem Mangel an Müllwagen, dem Mangel an Wartung der bestehenden, die einen übelriechenden Geruch hinter sich lassen, der Nichteinhaltung der Klauseln der Lastenhefte usw. All dies legt die Fehlfunktionen des Unternehmens Casa Technique offen, das mit der Müllabfuhr der Stadt Sidi Bennour beauftragt ist. Es wäre zunächst notwendig, zu einer gesunden Situation zurückzukehren und die Einhaltung der Klauseln der Lastenhefte zu gewährleisten, um endlich wieder eine gute Verwaltung des öffentlichen Dienstes zu erreichen und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese Verwaltung modern ist.
Kürzlich forderten Müllmänner des Unternehmens die Prämien für das Opferfest (Aïd Al Adha), was zu einer unhaltbaren Situation bei der Verteilung der Säcke und bei der Kampagne zur Beseitigung der Müllberge führte, die während der Feiertage fast alle Viertel der Stadt bedeckten.
-* Die im Hausmüll enthaltenen Substanzen können pathogene Wirkungen haben, wobei Individuen auf verschiedenen Wegen betroffen sein können:
-* Direkter Weg: Kontakt oder Verschlucken.
-* Indirekte Wege: Einatmen, Verschlucken von Wasser oder kontaminierten Organismen.
-* Staub und Mikroorganismen, die in der Luft verbreitet werden, können die Atemwege oder das Gewebe schädigen (Mykosen), können aber noch schwerwiegendere Erkrankungen verursachen: Typhus, Malaria, Hepatitis, Fleckfieber, Cholera, Dermatosen, Magen-Darm-Erkrankungen usw.

