Wie jedes Jahr seit seiner ersten Ausgabe hat das Internationale Festival für Kino und gemeinsames Gedächtnis den jungen Menschen in Nador Workshops zur Drehbuchschreiben, Regie und Schauspielerei angeboten, die von Mohamed Arious, Abdelouahed Mjahed bzw. Mohamed Choubi geleitet wurden.
Eine sehr lobenswerte Initiative, von der viele junge Menschen profitiert haben, um die ersten Regeln des Handwerks zu erlernen und ihr Wissen in diesem Bereich zu erweitern. Drei Workshops, die sie glücklich gemacht haben und in denen man die Begeisterung dieser jungen Menschen durch die Fragen, die sie ihren Ausbildern stellten, und den Dialog, den sie führten, um mehr zu erfahren, spüren konnte. „Es sind Freunde von mir, die sich für das Theater begeistern, die mir von diesen Workshops erzählt haben, weil sie wissen, dass ich die Welt des Kinos liebe. Das hat mich motiviert zu kommen, um die Techniken der Regie zu lernen. Aber das bleibt eine Leidenschaft, die ich auch an Kinder in meinem Viertel weitergebe, damit sie die siebte Kunst lieben lernen“, betont M’hammed Gallout, ein junger Student aus der Stadt Nador, der nicht zögerte, das Beste aus diesen Schulungen herauszuholen, indem er eine weitere Sitzung mit dem Schauspieler Mohamed Choubi verbrachte, der ihm die nützlichsten Ratschläge gab, um vor der Kamera zu stehen.
Der Regisseur Abdelouahed Mjahed ist der Meinung, dass, auch wenn die meisten dieser jungen Menschen in Zukunft das Kino nicht zu ihrem Beruf machen werden, sie zumindest filmische Grundkenntnisse für sich selbst haben werden. „Sie könnten diese Grundlagen brauchen, wenn sie Familienfotos und -videos machen, bei Festen oder Hochzeitszeremonien oder anderen Anlässen. Für andere, die zum Film wollen, werden diese bereits Grundlagen und eine erste Einführung haben. Aber hier in diesem Workshop habe ich bemerkt, dass mehr als 50 % der Teilnehmer nach Kino dürsten und Fragen stellen, um mehr über diesen Beruf zu erfahren. Man muss nur die Entfernung dieser Stadt vom Zentrum berücksichtigen, wo es Film- und Audiovisionsinstitute gibt. Ihnen fehlt nur die Gelegenheit dazu“, präzisiert A. Mjahed und fügt hinzu, dass diese Workshops eine doppelte Rolle spielen. Für einige Festivals sind sie ein Köder, um Geldgeber anzuziehen. Für andere werden sie durchgeführt, um den jungen Menschen in der Region die ersten Grundlagen des Kinos beizubringen. Wie dem auch sei, diese Schulungssitzungen schaffen es, in beiden Fällen ihre Funktion zu erfüllen.

