9.200 bedürftige Menschen in der Provinz Laâyoune, davon 2.400 im ländlichen Raum, profitieren dieses Jahr von der „Iftar“-Aktion, die von der Mohammed-VI-Stiftung für Solidarität anlässlich des heiligen Monats Ramadan initiiert wurde. Die Aktion wurde am Mittwoch im Beisein des Wali der Region Laâyoune-Boujdour Sakia El-Hamra und Gouverneur der Provinz Laâyoune, Yahdih Bouchab, gestartet. Sie umfasst die Verteilung von Lebensmitteln an bedürftige Haushalte und erreicht die Städte Laâyoune (6.000 Begünstigte), El Mersa (800) sowie die Caïdats von Boukraa (800), Foum El Oued (800) und Dchira (800). Diese äußerst bedeutsame Maßnahme in diesem gesegneten Monat, die mit Unterstützung des Innenministeriums sowie des Ministeriums für Habous und Islamische Angelegenheiten organisiert wurde, spiegelt die ständige königliche Fürsorge für benachteiligte soziale Schichten wider und stärkt den Geist der aktiven Solidarität, der die marokkanische Gesellschaft auszeichnet. Mit einem Budget von 60 Millionen Dirham zielt die Aktion „Ramadan 1435“ darauf ab, Menschen in prekären Lebenslagen zu unterstützen, insbesondere Witwen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Sie kommt landesweit fast 2,37 Millionen Menschen in 473.900 Haushalten zugute, von denen 403.000 in ländlichen Gebieten leben. Für den reibungslosen Ablauf dieser Aktion sind Tausende von Menschen im Einsatz, unterstützt von Sozialarbeitern und Freiwilligen, darunter Studenten. Die Durchführung dieser Initiative unterliegt zudem Kontrollen durch zwei Komitees, ein lokales und ein provinzweites, die vor Ort die Versorgung der Verteilzentren, die Identifizierung der Begünstigten und die Verteilung der Lebensmittel überwachen. „Iftar“ gehört zu den ältesten und wichtigsten humanitären Aktionen, die die Mohammed-VI-Stiftung für Solidarität seit ihrer Gründung jährlich organisiert.
Nachrichten 07 Jul 2014 2 Min. Lesezeit
Aktive Solidarität: 9.200 Begünstigte bei Iftar Ramadan 1435 in Laâyoune

