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Über die Chefchaouen

Chefchaouen (auf Arabisch: شفشاون) ist eine Stadt im Nordwesten Marokkos, die auf 600 m Höhe am Fuße der Berge Kelaa und...

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Nachrichten 06 Jan 2011 2 Min. Lesezeit

Kinderfreundliche Städte

Kinderfreundliche Städte

Die Stadt Chefchaouen plant, sich der Liste der "Kinderfreundlichen Städte" (VAE) weltweit anzuschließen, einer internationalen Initiative, die von UNICEF im Rahmen der Internationalen Kinderrechtskonvention (CIDE) ins Leben gerufen wurde.

Diese 1992 in Dakar geborene Initiative zielt darauf ab, Dörfer, kleine und große Städte in die Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf lokaler Verwaltungsebene einzubeziehen. In Marokko, wo eine Reihe von Reformen im Bereich der Kindheit eingeleitet wurde, insbesondere bei der Harmonisierung der nationalen Gesetzgebung mit den Bestimmungen der CIDE und der Verabschiedung eines Nationalen Plans für das Kind (PANE) im Jahr 2006, wurde diese Initiative am 20. November 2009 mit der Unterzeichnung der Charta "Kinderfreundliche Städte" durch 5 marokkanische Pilotstädte (Ait Ouallal, Ouisselssate, Beni Mathar, Guenfouda und Tata) gestartet, während einer Zeremonie anlässlich des 20. Jahrestages der CIDE in Marrakesch, in Anwesenheit von I.K.H. Prinzessin Lalla Meryem, Präsidentin des Nationalen Observatoriums für Kinderrechte.

Um den Beitritt von Chefchaouen zu dieser Liste vorzubereiten, beherbergte die Stadt kürzlich ein Treffen, das zweite dieser Art, in Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadt, seines Amtskollegen aus der spanischen Stadt Vejer de la Frontera, gewählten Vertretern, Delegierten und Vertretern der Ministerien für nationale Bildung, Gesundheit, Kultur und Jugend und Sport sowie einiger zivilgesellschaftlicher Akteure.

Es ist anzumerken, dass seit 2009 Unicef Childwatch International und die Children Environments Research Group dank der Unterstützung der Bernard van Leer Stiftung eine internationale Forschung durchführen, um ein Instrument zu definieren, das eine neue Art des Dialogs zwischen Kindern und Erwachsenen ermöglicht. Neun Länder haben sich bereit erklärt, an dieser Forschung teilzunehmen: Sudan, Dominikanische Republik, Brasilien, Marokko, Philippinen, Jordanien, Spanien, Italien und Frankreich.

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