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Über die Ait Ourir

Aït Ourir (auf Arabisch: آيت ورير) ist eine Stadt in Marokko. Sie liegt in der Region Marrakech-Tensift-Al Haouz.

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Nachrichten 20 Sep 2014 2 Min. Lesezeit

Trinkwasser in Aït-Ourir nun „trinkbar“

Trinkwasser in Aït-Ourir nun „trinkbar“

In der Ortschaft Aït Ourir war das Leitungswasser ungenießbar, da es einen unangenehmen Geruch verströmte und einen herben Nachgeschmack hatte. Die Qualität der kostbaren Flüssigkeit wurde ständig von den Verbrauchern kritisiert, die lange Zeit unter einem grausamen Mangel an Trinkwasser litten. Diese von der Bevölkerung als beklagenswert bezeichnete Situation sorgte immer wieder für den Zorn der Einwohner, die nicht mehr wussten, an wen sie sich wenden sollten, um dieses wiederkehrende Problem zu lösen.

Kürzlich wurden die Gebete der Bevölkerung erhört und die Einwohner konnten nach Jahrzehnten des Leidens endlich aufatmen. Tatsächlich wurde ein Projekt zur Trinkwasserversorgung sowohl des neuen Stadtzentrums von Chouiter als auch des Zentrums von Aït Ourir von der Aufbereitungsanlage in Marrakesch aus eingeweiht.

Dieses ehrgeizige Projekt, das vom Nationalen Amt für Strom und Trinkwasser (ONEE) geleitet wird und ein Gesamtinvestitionsvolumen von 110 Millionen Dirham umfasst, bestand insbesondere in der Verlegung von 50 Kilometer langen Leitungen. Die zweite Phase dieses Projekts wird laut der Leiterin des ONEE-Marrakesch die Trinkwasserversorgung der Landgemeinden Aït Faska und Aït Sidi Daoud umfassen.

Einwohner der genannten Gemeinden behaupten, sie hätten sich vergeblich und mehrfach bei den zuständigen Stellen über diese Problematik beschwert. „Wir leiden unter dem Mangel an Trinkwasser. Es ist eine tägliche Qual, die wir seit Jahren in völliger Gleichgültigkeit ertragen“, betonen sie und weisen darauf hin, dass sie manchmal kilometerweit laufen müssen, um sich aus Brunnen oder natürlichen Quellen zu versorgen.

Angesichts des grausamen Mangels an dieser lebenswichtigen Ressource haben die Einwohner keine andere Wahl, als auf Letzteres zurückzugreifen oder sich an Händler zu wenden, um trinkbares und weiches Wasser zu erhalten, so die gleiche Quelle.

Um dem eklatanten Mangel an diesem kostbaren Gut in der gesamten Provinz entgegenzuwirken und sowohl seine Qualität als auch seine Nachhaltigkeit zu garantieren, hat der Gouverneur von Al-Haouz, Younès El Bathaoui, in Tahanaout ebenfalls ein Projekt zur Stärkung der Trinkwasserproduktion eingeweiht, das 25,5 Millionen Dirham kostet und von der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) finanziert wird. Laut lokalen Verantwortlichen sind weitere Projekte im Rahmen des Programms zur Trinkwasserversorgung (AEP), die vom ONEE geleitet werden, in der Umsetzung oder werden in Kürze in der Provinz gestartet.

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