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Umwelt 14 Feb 2015 2 Min. Lesezeit

Die Rolle des kulturellen Erbes beim Schutz der Umwelt

Die Rolle des kulturellen Erbes beim Schutz der Umwelt

Die 2. Ausgabe der Umweltausstellung über Plastikmüll im Meer findet vom 20. Februar bis zum 20. April in Tétouan unter dem Motto „Das Meer als Endstation?“ auf Initiative des Verbandes der Lehrer für Lebens- und Erdwissenschaften (AESVT) Marokkos statt.

Diese Sensibilisierungsveranstaltung, die in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Akteuren aus dem Vereinswesen organisiert wird, zielt darauf ab, das natürliche maritime Erbe zu schützen und einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Plastik im Alltag zu fördern, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Diese Ausgabe zielt somit darauf ab, die Rolle des kulturellen Erbes beim Schutz der Umwelt und die Alternativen, die das marokkanische Kunsthandwerk in Form verschiedener Produkte bietet, die Plastik ersetzen oder einen vernünftigen und verantwortungsbewussten Umgang mit diesem Material im Sinne eines nachhaltigen Entwicklungsansatzes fördern könnten, zu beleuchten.

Außerdem wird ein umfangreiches Bildungs- und Wissenschaftsprogramm für Schüler, Mittelschüler, Gymnasiasten, Studenten und die breite Öffentlichkeit angeboten, neben der Organisation von Workshops, in denen bewährte Praktiken im Umgang mit Plastik und der Kampf gegen Plastikmüll im maritimen Milieu diskutiert werden sollen.

Diese Veranstaltung, die in Marokko einzigartig ist, findet im Rahmen eines ehrgeizigen internationalen Projekts statt, das von der Schweizer Drosos-Stiftung und dem Museum für Gestaltung Zürich zum Thema der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll initiiert wurde und in 4 arabischen Ländern, nämlich Marokko, Ägypten, Libanon und Jordanien, reproduziert wurde. Die erste Ausgabe dieser Ausstellung wurde in Casablanca organisiert und kam 8.000 Personen und Verbänden aus verschiedenen Bereichen zugute.

Darüber hinaus wurde im April 2014 eine massive Kampagne zur Sammlung von Plastikmüll aus dem Meer auf nationaler Ebene gestartet, durch die Mobilisierung von mehr als 6.000 Schülern und lokalen Akteuren, 200 Bildungseinrichtungen und Umweltclubs sowie 15 Sektionen der AESVT Marokko an 30 Stränden und Küstenstädten.

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