FrançaisEnglishالعربيةDeutschEspañolNederlandsItaliano中文

Ihr Warenkorb ist leer

Das Abenteuer wartet auf Sie!

Über die Tanger

Tanger (auf Arabisch: طنجة, Tanja; griechisch-römisch: Tingis) ist eine Stadt im Norden Marokkos. Sie ist der Hauptort der...

Aktuelles aus Tanger

Verfolgen Sie die neuesten Nachrichten, Projekte und offiziellen Mitteilungen Ihrer gemeinde.

Festival 28 Feb 2016 2 Min. Lesezeit

Eine farbenfrohe Eröffnung der 17. Ausgabe

Eine farbenfrohe Eröffnung der 17. Ausgabe

Im Kino Roxy in Tanger fand am 26. Februar die Eröffnungsgala der siebzehnten Ausgabe des Nationalen Filmfestivals (FNF) statt. Getreu seiner Tradition hat dieses Ereignis, das noch bis zum 5. März läuft, keine halben Sachen gemacht. Ehrungen, Austausch-Workshops und Wettbewerbe stehen auf dem Programm dieses Festivals, das sowohl von Fachleuten der Branche als auch von Cineasten und der Bevölkerung von Tanger gleichermaßen angenommen wird.

«Mit der siebzehnten Ausgabe befindet sich das marokkanische Kino an einem Wendepunkt. Ich denke, es ist jetzt oder nie an der Zeit für die Fachleute, objektiv und gelassen über die Situation des marokkanischen Kinos in all seinen Komponenten zu debattieren: Produktion-Vertrieb-Verwertung, aber auch Ausbildung und Industrie», erklärt Sarim Fassi-Fihri, Direktor des Centre Cinématographique Marocain (CCM). Wo steht das marokkanische Kino? Wohin geht es? Was sind seine Stärken und was seine Schwächen? Welchen Platz möchte man ihm in der Welt einräumen? Während der gesamten Dauer des Festivals müssen die Fachleute diese und viele andere Fragen beantworten. Die Eröffnungszeremonie bot dem Kommunikationsminister Mustapha El Khalfi die Gelegenheit, die Situation der Kinosäle anzusprechen.

Letzterer betonte, wie wichtig es sei, die Kinosäle offen zu halten. Diese siebzehnte Ausgabe verspricht somit ein Programm, das reich an Debatten, aber auch an Vorführungen ist. Fünfzehn Filme nehmen am offiziellen Spielfilm-Wettbewerb teil. Die Jury unter dem Vorsitz des Schriftstellers und Kritikers Noureddine Afaya muss 12 Preise vergeben, darunter den Preis für das Erstlingswerk, den Großen Preis, den Preis für die Regie, den Preis für das Drehbuch… Die Cineasten kommen auch durch die Vorführung von 14 Kurzfilmen im Rahmen des Wettbewerbs und 4 Filmen außerhalb des Wettbewerbs auf ihre Kosten. Zu den Höhepunkten dieser Ausgabe gehört auch die posthume Ehrung, die während der Eröffnungszeremonie dem verstorbenen Kritiker und Schriftsteller Mustapha Messnaoui zuteilwurde. Als Mitglied der Jury der letzten FNF-Ausgabe gilt der am 17. November 2015 beim Internationalen Filmfestival von Kairo verstorbene Mustapha Messnaoui als einer der Pfeiler der Filmkritik in Marokko und der arabischen Welt.

Der Regisseur und Produzent Latif Lahlou, der als einer der Pioniere des marokkanischen Kinos gilt, wurde ebenfalls geehrt. Sein erster Spielfilm «Soleil de printemps» stammt aus dem Jahr 1969. Als Produzent hat er mehrere nationale Kurz- und Spielfilme produziert und koproduziert, wie «La guerre du pétrole n’aura pas lieu» von Souhail Ben Barka im Jahr 1975, «Chevaux de fortune» von Jilali Ferhati im Jahr 1996, «Les ailes brisées» von Abdelmajid Rchich im Jahr 2004.

Anhören
Größe: