Das beigeordnete Ministerium für Umwelt organisiert am 24. Januar in Partnerschaft mit dem Innenministerium ein Seminar über die Rolle von Forschungseinrichtungen bei der strategischen Planung. Ziel dieses Seminars ist es, die Debatte über die Rolle von Forschungseinrichtungen im Prozess der strategischen Planung zu eröffnen, die ökologische, lokale und globale Herausforderungen auf Ebene der Region Tanger-Tétouan integriert.
Diesbezüglich hatten die beiden Ministerien gemeinsam eine Diagnosestudie durchgeführt, um den Stand der Dinge bei der Integration der Umwelt in die lokale strategische Planung zu ermitteln. Die besagte Studie deckte einige Mängel auf, insbesondere einen Mangel an Kompetenz bei der Integration der Umwelt in die strategische Planung auf Ebene der Gebietskörperschaften, daher die Notwendigkeit, vorrangige Maßnahmen durchzuführen, um die identifizierten Mängel zu überwinden.
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört die Notwendigkeit, die Ausbildungsprogramme für Führungskräfte und Techniker der Gebietskörperschaften zu stärken, indem Ausbildungen gefördert werden, die auf die Integration von Umweltbelangen in die lokale Planung abzielen. Die zweite Maßnahme besteht darin, Expertenpools zu entwickeln, die in der Lage sind, den lokalen Akteuren, insbesondere den Gebietskörperschaften, die notwendige Unterstützung und technische Hilfe zu leisten, damit sie ihre Aufgabe als Motor für eine nachhaltige territoriale Entwicklung bestmöglich erfüllen können.
„In diesem Kontext und im Rahmen der Unterstützung der ‚Lokalen Umwelt-Governance durch das Programm für Umweltmanagement und -schutz‘ (ein Programm des beigeordneten Umweltministeriums mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit - GIZ) wird man oft mit der Schwäche der Integration von Universität und Forschung in das lokale Management konfrontiert“, geben die Organisatoren an.

