Ein Streik von mehr als 3.000 Fischern führt zu einer fast vollständigen Lähmung des Fischereihafens von Laâyoune.
So hat die Gewerkschaft der Kapitäne der Küstenfischerei, Art Schleppnetzfischerei, die Aktivitäten von 130 Schiffen der Küstenfischerei eingestellt, nachdem die Verhandlungen mit dem zuständigen Ministerium blockiert waren und die zahlreichen Versprechen der Verantwortlichen ohne Folgen blieben.
Die Hauptforderung der Streikenden betraf die Erlaubnis für alle Schleppnetzfischer der Küstenfischerei, die Zone südlich von Boujdour mit einer Obergrenze von 2,5 t zu befahren. Die Seeleute forderten zudem die Einstellung aller Verwaltungsverfahren bezüglich der Kapitäne der Boote sowie die Beendigung des Einsatzes von VMS-Geräten, die den Abstand auf 3 Seemeilen begrenzen.
Die unzufriedenen Seeleute forderten auch eine Erhöhung ihrer Oktopus-Quote und eine Befreiung von den Steuern auf ihre Produkte in Höhe von 40 %.
Einige Streikende vermuten, dass das Ministerium die Lobby der Betreiber der Hochseefischerei fürchtet, deren Mitglieder bei einflussreichen Verantwortlichen auf Abteilungsebene sehr gehört werden.
Es ist anzumerken, dass dieser Streik, der eine ganze Woche dauerte, schädliche Folgen für die Wirtschaft der Region haben wird, zumal die Fischerei die wichtigste Finanzquelle der Räte der drei Sahara-Regionen ist.
Nachrichten 10 Jan 2013 1 Min. Lesezeit
Der Fischereihafen von Laâyoune gelähmt

